1. FC Union Berlin zieht für Conference League ins Olympiastadion

Die Eisernen tragen ihre Heimspiele im Berliner Olympiastadion aus. Wer hätte das gedacht? Für die Spiele in der Conference League hat der Verein nämlich das Stadion des Stadtrivalen Hertha BSC als Ausweichstadion angegeben. Grund dafür ist, dass erforderliche Baumaßnahmen bis zum Start des neuen europäischen Wettbewerbs noch nicht fertiggestellt werden können. Sollte allerdings beschlossen werden, dass nur wenige oder sogar keine Fans zu den Spielen ins Stadion dürfen, würde man dennoch in der heimischen Alten Försterei spielen.

Der 1. FC Union Berlin ist als erster deutscher Vertreter in der UEFA Conference League unterwegs. Dort gelten strenge UEFA-Regularien, die das Stadion an der Alten Försterei nicht erfüllt. Eine dieser Regeln besagt, dass es eine bestimmte Anzahl an Sitzplätzen geben muss, die das Stadion in Köpenick derzeit nicht hergibt. Die Eisernen wollen nun dafür werben, dass auch Stehplätze anerkannt werden. Jeder Zuschauer soll demnach selbst entscheiden können, ob er sitzen oder stehen will und die UEFA soll sich dabei auf Regularien des jeweiligen Mitgliedsverbandes (in diesem Fall die des DFB) beziehen. Die Chancen auf eine positive Rückmeldung der UEFA scheinen aber eher gering zu sein.

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