Offensivspieler erzielt den goldenen Treffer und ist auch nach dem Spiel der gefragteste Mann

Foto: Frank Arlinghaus

Als El-Jindaoui im zweiten Abschnitt ausgewechselt werden musste, war sein Arbeitstag noch nicht beendet. Der 24-Jährige wusste, dass er noch viel vor sich hatte. Er und seine Frau, beide auf YouTube und in den sozialen Medien mit über einer Million Followern, hatten im Vorfeld der Partie einen Aufruf zum „Meet and Greet“ nach dem Spiel gestartet. Bis kurz vor 16:00, zwei Stunden nach Spielende, wurden Autogramme geschrieben und Fotos gemacht. Beide nahmen sich Zeit, bis auch der letzte Fan zufrieden war.

Vielen der jungen Fans war da schon wieder egal, dass er mit seinem Tor auch der Matchwinner für seinen Berliner AK gewesen ist. Knapp zehn Minuten vor der Pausenpfiff bekam sein Team einen Elfmeter zugesprochen. Er trat an und verschoss, brachte aber den Abpraller über die Linie. Es blieb zwischen den Athleten und den Gästen aus Jena der einzige Treffer. Dabei besaßen beide Teams gute Einschussmöglichkeiten: Eisele auf der einen, Abu Bakarr auf der anderen Seite scheiterten aber gegen stark reagierende Schlussmänner im Eins-gegen-Eins, weitere Abschlüsse verfehlten knapp ihr Ziel.

So blieb es nach Ablauf der Spielzeit bei einem knappen Erfolg der Gastgeber. Insgesamt 2.000 Zuschauer und damit ein ausverkauftes Haus im Poststadion – ein Erfolg auf ganzer Linie.

Marcel Peters

Von MP

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