BFV Sportgericht tagt um 18 Uhr wegen Blau-Weiß 90 Einspruch im AOK Pokal

Am Samstag (13 Uhr) freut sich ganz Berlin auf das Finale BAK 07 vs BFC Dynamo im AOK Pokal. Regionalliga trifft auf Regionalliga im Charlottenburger Mommsenstadion. Die Moabiter hatten im Halbfinale die VSG Alglienicke mit 4:0 besiegen können, der BFC konnte sich mit einem überraschenden 3:0 beim 3.Liga Aufsteiger Viktoria Berlin durchsetzen. Alles könnte so schön sein am Samstag, wenn nicht der Einspruch von Blau Weiß 90 Berlin gegen die Play Off Regelung (nur Regionalligisten) anhängig wäre. Um 18 Uhr tagt das BFV Sportgericht um zu entscheiden, ob die Tempelhofer Recht haben oder nicht. Der Oberligist moniert Ungleichbehandlung in mehreren Punkten, und einen Regelverstoß (Begründung Homepage), und erkennt folgend den Beirat nicht als Entscheidungsgremium für den Pokalwettbewerb an. Ausgang völlig offen. Gibt das Sportgericht den Blauweißen Recht, kann der BFV in Berufung gehen. Umgekehrt aber auch. In beiden Fällen wäre der Finaltag wahrscheinlich gerettet, der Sieger sportlich im DFB Pokal. Auch eine Einigung ist in Sicht. Die teilnehmenden Vereine hatten sich in den Konferenzen auf eine Ausgleichssumme von 2000 € plus minus geeinigt, pro Verein. Die Verteilung tritt nicht der Verband ab, sondern der Pokalsieger (Einnahmen vom DFB für die erste Pokalrunde). Beim Finaltag der Amateure soll es anders geregelt sein. 60000 € fließen wohl direkt an den BFV. Ein Angebot, diese Summe an die noch im Wettbewerb stehenden Teams nachträglich zu verteilen, könnte die Tempelhofer vielleicht noch umstimmen. Denn wie begründete der Präsident von Blau Weiß  90 Michael Meister seinen Einspruch: “Wir wollen etwas tun für den Berliner Amateurfussball “.

 

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