Fragezeichen Jahnsportpark, NOFV wünscht sich Gaspedal statt Bremse

Mitarbeiter Spieltbetrieb Till Dahlitz erhofft sich vom Senat zeitnahe Klärung für ambitionierte Berliner Vereine +++ 200 Millionen Neubau Projekt droht zu scheitern

Der FC Viktoria steht mit 33 Zählern unangefochten an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost, und damit kurz vor dem Aufstieg in die dritte Liga. Aufgrund von Corona kann nur maximal die Hinrunde gespielt werden, da können die Himmelblauen nicht mehr viel falsch machen. Aber in welcher Arena dürfen die Fans dann jubeln ? Zur Zeit können die 89er keine lizenzfähige Spielstätte präsentieren. Ihr Stadion in Lichterfelde erfüllt die Auflagen des DFB nicht. Auch der Tabellenzweite VSG Altglenicke (acht Punkte Rückstand) kommt aus Berlin. Hier herrscht ebenfalls Not im Falle eines Aufstieges. Seit geraumer Zeit fällt der Rettungsanker Jahnsportpark (3.Liga tauglich) weg, weil in Berlin Mitte die Betriebserlaubnis ausgelaufen ist. Aber nicht nur diese beiden Teams leiden unter dem Sportinfrastrukturchaos an der Spree, auch Regionalligisten wie der BFC Dynamo oder Lichtenberg 47. Beiden Teams droht der Lizenzentzug vom NOFV wegen einer fehlenden Flutlichtanlage. Der BFC hofft zumindest hier auf eine schnelle Lösung im Sportforum. Die 47er setzen auf mobiles Licht im Hans-Zoschke Stadion. Till Dahlitz , Mitarbeiter Spielbetrieb des Nordostdeutschen Fußball Verbandes, wünscht sich daher eine schnelle Lösung für eine professionelle Fußballstätte in Berlin und nimmt die Politik in die Pflicht: „Die Abriss- und Neubau-Maßnahmen des Jahn-Stadions als neue Inklusionssportstätte wurden bei den Sitzungen von allen Teilnehmenden unterstützt und für die Entwicklung der Metropole Berlin als sehr wichtig erachtet. Das Stadion ist eine hochfrequentierte Sportstätte im Herzen Berlins, in dem bis zum Ende des vergangenen Jahres viele Veranstaltungen und insbesondere Wettbewerbsspiele u. a. von Traditionsvereinen der Regionalliga Nordost ausgetragen wurden, so Till Dahlitz weiter.

Hier die ganze Meldung des NOFV bei Social Media:

Seit vielen Jahren bindet die Senatsverwaltung für Inneres und Sport u. a. den Landessportbund sowie etliche Berliner Sportverbände und Vereine ein, um den Jahn-Sportpark und vor allem das marode Jahn-Stadion zu einem Inklusionssportpark als Leuchtturm für Sport in Deutschland und insbesondere in Berlin zu entwickeln.„Die Abriss- und Neubau-Maßnahmen des Jahn-Stadions als neue Inklusionssportstätte wurden bei den Sitzungen von allen Teilnehmenden unterstützt und für die Entwicklung der Metropole Berlin als sehr wichtig erachtet“, unterstützt Till Dahlitz, Mitarbeiter Spielbetrieb des NOFV und regelmäßiger Teilnehmer der Veranstaltungen der Senatsverwaltung, das Vorhaben ausdrücklich.Das Stadion ist eine hochfrequentierte Sportstätte im Herzen Berlins, in dem bis zum Ende des vergangenen Jahres viele Veranstaltungen und insbesondere Wettbewerbsspiele u. a. von Traditionsvereinen der Regionalliga Nordost ausgetragen wurden. Zuletzt bestritten dort der BFC Dynamo und die VSG Altglienicke ihre Heimspiele. Durch das Erlöschen der Betriebserlaubnis am Ende des vergangenen Jahres steht diese historische Spielstätte nun leer. Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes und NOFV-Vizepräsident, äußert sich hierzu sehr deutlich: „Dass dieses knapp 20.000 Menschen fassende Stadion mitten in Berlin nun leer steht, ist eine nicht hinzunehmende Situation für unseren Sport in Berlin. Seit Jahren wurden durch viele Expertinnen und Experten, viele Sportvereine und -verbände und externe Fachleute Machbarkeitsstudien und Planungen vorgenommen. Ich habe die Sorge, dass nach dem Abrissstopp nun sogar das gesamte 200 Mio. Euro teure Projekt aufgegeben werden könnte. Das darf nicht passieren, wir benötigen den Abriss und Neubau, wie bereits vorgesehen, jetzt!“Der Verband und einige Berliner Vereine wiesen immer wieder auf das Fehlen einer drittligatauglichen Fußball-Spielstätte hin. Derzeit spielen sieben Berliner Vereine in der Regionalliga Nordost. Der mögliche Aufstieg einer Berliner Mannschaft und ist durch das Fehlen einer solchen Spielstätte stark gefährdet, was die derzeit sehr problematische Situation innerhalb Berlins aufzeigt.

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