Ein Doppelpack von Zulu Ernst, sowie eine eingedrehte Ecke sichern das Weiterkommen

Foto: Kerstin Kellner

Hertha 03 steht im Achtelfinale des AOK-Landespokal. Beim Ligakonkurrenten SC Staaken setzte sich das Team von Robert Schröder und Fabian Gerdts mit 3:1 durch. Das Weiterkommen sicherte ein Doppelpack von Zulu Ernst, sowie eine hereingedrehte Ecke von Mike Ryberg. Der Torschütze gab sich nach dem Spiel kleinlaut: „Dass der so reingeht, war nicht geplant. Ich wollte den Ball scharf aufs Tor bringen, dass ist dann immer schwer für den Gegner zu verteidigen und für den Torwart schwierig sich zu orientieren und einzuschätzen. Die Schärfe war gut, die Länge anders als geplant. Aber gut, so ein Tor nimmt man auch gerne mit, schießt man schließlich nicht jeden Tag.“

Zuvor hatte sein Mannschaftskollegen Zulu Ernst das Team im ersten Abschnitt in Führung gebracht. Der SC Staaken konnte noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen. „Wir wusste schon vor dem Spiel, was uns auf dem kleinen Kunstrasen erwartet, das es ein kampfbetontes Spiel wird, das nicht jede Situation spielerisch gelöst werden kann, dass der SC Staaken aber auch individuell gut besetzt ist.“ Und weil beide Mannschaften auch gut Fußball spielen können, entwickelte sich nebenbei noch ein temporeiches Spiel – mit dem besseren Ende für die Gäste aus Zehlendorf.

„Meinungen sind ja immer subjektiv, aber ich finde, wir haben verdient gewonnen“, sagte der Torschütze zum 2:1. „Unser Plan, den wir von Beginn an verfolgt haben, ging auf. Dass wir diesmal auch über das Körperliche kommen, die Mentalität, die Effektivität vor dem Tor. Ich denke, dass waren auch die ausschlaggebenden Punkte.“ Die Entscheidung erzielte erneut Zulu Ernst zwei Minuten vor dem Spielende.

Marcel Peters

Von MP

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