Viktoria und Altglienicke ausgestochen – BFC vs. BAK im Finale

Die Halbfinalpaarungen hätten eine Neuauflage des letztjährigen Finalspiels zugelassen. In der vergangenen Saison kam es in einem furiosen Finale zwischen dem FC Viktoria 1889 Berlin und der VSG Altglienicke zu einem deutlichen 0:6. Im DFB-Pokal schied die VSG in der ersten Runde mit 6:0 gegen den 1. FC Köln aus.

Halbfinale 1: Im ersten Halbfinale ging der frischgebackene Drittligist FC Viktoria 1889 als klarer Favorit in die Partie gegen den gebeutelten BFC Dynamo. Die Hohenschönhausener haben schon in den vergangenen Monaten mit einem verkleinerten Kader gearbeitet, waren in Kurzarbeit und haben einige angeschlagene und verletzte Spieler zu beklagen. Die ersten zehn Minuten agierten die Hausherren gewohnt druckvoll und setzten den BFC unter Druck. Diesem Druck hielt der BFC Dynamo jedoch stand. Nach 16 Minuten gingen die Gäste dann überraschend nach einer Ecke in Führung, als Andreas Pollasch den hohen Ball einnickte. Nur vier Minuten später war es wieder eine Standardsituation, diesmal ein Freistoß, die hoch in den Strafraum kam. Michael Blum stieg am höchsten und köpfte zur 0:2 Führung ein. Und nochmal vier Minuten später zeigte Schiedsrichter Rasmus Jessen auf den Punkt und Matthias Steinborn verwandelte zum 0:3 für den Außenseiter. Binnen zwölf Minuten erarbeitete sich der BFC eine komfortable Führung, die durch eine disziplinierte und couragierte Leistung bis zum Ende verteidigt werden konnte.

Halbfinale 2: Zwischen der VSG Altglienicke und dem Berliner AK waren die Vorzeichen weniger klar. Zwar hatte sich die VSG vorgenommen, den Titel zu verteidigen, aber der Berliner AK hatte vor dem Saisonabbruch einen richtig guten Lauf. Beide Mannschaften tasteten sich ab und hatten Torraumszenen. Den Ball hatte aber zumeist der BAK, der dann nach einer guten halben Stunde durch Rostocks Leihgabe Michel Ulrich in Führung ging. Der BAK zeigte sich deutlich williger und motivierter und hatte das Spielgeschehen weitgehend im Griff. Im zweiten Durchgang erhöhte Charmaine Häusl nach einer Ecke auf 0:2, ehe fünf Minuten später Ulrich zu seinem zweiten Streich und zum 0:3 einschob. Den Schlusspunkt setzte wieder Verteidiger Häusl mit dem Treffer zum 0:4 Endstand. Altglienicke war lange nicht chancenlos, spielte jedoch die eigenen Angriffe nicht konzentriert zu Ende oder scheiterte immer wieder am überragenden BAK-Keeper Pascal Kühn.

Somit stehen sich am 29. Mai 2021 um 13:00 Uhr, wenn es “Finaltag der Amateure” heißt, der BFC Dynamo und der Berliner AK gegenüber.

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