BAK-Jugend wird in Nordhausen Opfer von Rassismus

Der deutliche Sieg der U19 des Berliner AK hat einen faden Beigeschmack.

Foto: Mehmet Dedeoglu / dedepress

Vorab der sportliche Part: Die U19 des Berliner AK gewann auch am zweiten Spieltag deutlich mit 5:0 beim FSV Wacker Nordhausen und rückte damit auf den zweiten Tabellenplatz vor. Doch leider geriet das Ergebnis schnell in den Hintergrund.

Nach dem Abpfiff musste die Polizei alarmiert werden. Hintergrund war, dass bereits während des Spiels vom Spielfeldrand rassistische Äußerungen in Richtung der BAK-Jugend gefallen sein sollen. Einen Spieler hatte es dabei besonders getroffen. Nach einem gewonnenen Zweikampf soll der Spieler als „Affe“ bezeichnet worden sein und ihm wurde geraten „besser in sein Land zurückzugehen“. Auch den anderen Spielern soll mehrfach lautstark mitgeteilt worden sein, dass sie dahin zurückgehen sollen, wo sie hergekommen sind.

Nach dem Abpfiff bat der Berliner AK den Trainer der Hausherren darum die Polizei zu rufen. Dieser Bitte soll der Trainer aber nicht nachgekommen sein. Schließlich rief der BAK selbst die Polizei, kurze Zeit später erschien ein szenekundiger Beamter.

Der NOFV hat ein Verfahren zum Vorfall in Nordhausen eröffnet. Der Berliner AK wollte sich zum laufenden Verfahren nicht äußern.

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